COVID-20

WHAT IS NEXT?

Die Zeit nach der Pandemie?

Die Rückkehr zur Normalität wird im Tourismus länger dauern, als in anderen Branchen. Solange weder Impfung noch Medikation verfügbar sind wird das auch nicht funktionieren. Das Krisenmanagement funktioniert, sieht man von einigen Ausnahmen ab, gut und die Bevölkerung unterstützt die Maßnahmen.

Der Tourismus wird nach der Pandemie ein anderer sein und es ist Zeit sich auf die Veränderungen einzustellen. Auf dieser Seite biete ich Ihnen Quellen an, am Beispiel derer sich eine Perspektive entwickeln lässt.

Ökonomische Perspektiven

Der Einbruch an Touristen wird erheblich sein. 95% aller Flüge europäischer Fluglinien sind gestrichen, für Hotels herrscht Betretungsverbot, Museen und sonstige Attraktionen sind geschlossen, Veranstaltungen abgesagt und die Gastronomie auf Zustellservice reduziert.

Eigenkapital statt Schulden

Die Maßnahmen im Rahmen des Krisenmanagements konzentrieren sich auf die Aufrechterhaltung der Liquidität. Die darauf verwandten Kredite und Förderungen bleiben Schulden für Unternehmen und müssen eines Tages zurückgezahlt werden. Statt Krediten benötigen die Unternehmen Eigenkapital und entsprechende Lösungsansätze unter Beteiligung der öffentlichen Hand sollten jetzt diskutiert und umgesetzt werden.

Cobotic statt Robotic

Die Digitalisierung erfährt durch die Pandemie einen weiteren Schub. Wir haben mittlerweile alle die Vorzüge einer Videokonferenz oder eines E-Learning Kurses kennen gelernt. Digitale Substitute werden weiterhin an Bedeutung gewinnen, weshalb sich die Travel Industry noch intensiver als bisher damit auseinander setzen wird müssen. Gäste werden zukünftig darüber entscheiden ob ein Dienstleistungskontakt virtuell oder real erfolgt. Beide Lösungen müssen zur Verfügung stehen. Unter Cobotic (Collaborative Robotics) versteht man das Zusammenwirken von Mensch und Maschine bei der Leistungserbringung. 

Gemeinsam statt Einsam

In einer Welt nach der Pandemie wird sich das Verbindende gegenüber dem Trennenden durchsetzen.  In seinem Buch „Die Gemeinwohl-Ökonomie“ verweist Christian Felber auf den Umstand, dass das wirtschaftliche Handeln dem Gemeinwohl dienen muss, weil es in der Verfassung so festgelegt ist. Nach der Krise müssen wir den Wandel von einem kompetitiven Wirtschaftsmodell in ein Kooperatives schaffen. 

Gesellschaft

 

 

 

From Professionals for Professionals!

Harald Hafner verfügt über langjährige Marketing- und Trainererfahrung. Seit 1990 ist Harald Hafner darüber hinaus in der Lehre an Kollegs, Akademien und Fachhochschulen tätig. Diese Kompetenz vermitteln wir in unserem Kursangebot zum Thema Relationship Marketing. Mehr Informationen dazu gibt es unter unserem Wissensangebot.